Migrationspakt – selber unterschreiben!

Das offizielle Österreich tritt aus dem UN-Migrationspakt aus.

Damit stellt „das offizielle Österreich“ sich auf weltpolitischer Ebene auf die Seite von Trump und Orban – und gegen eine globale Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, Menschenhandel und Sicherheit, die 190 Staaten weltweit mittragen wollen!

91.000 ÖsterreicherInnen sind schon aufgestanden!

(Stand 2.11.2018) – und haben den Migrationspakt selbst unterzeichnet – und damit ein sichtbares Zeichen gegen die Isolation Österreichs in der globalen Staatengemeinschaft gesetzt.

Selbst den Migrationspakt unterschreiben!

können Sie unter actions-aufstehen!

(Bild: actions-aufstehen)

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immer wieder Donnerstag!

Öfter mal wieder auf die Straße

Die Bundesregierung wird uns weiterhin ausreichend Anlässe geben, Donnerstags auf die Straße zu gehen :-(. Bei den Donnerstagsdemos geht’s also ums Durchhalten – und darum, zu zeigen, dass nicht ganz Österreich so denkt, wie die Regierung es momentan aller Welt vermitteln will. 

Das Schöne an den Demos: Mensch trifft Menschen, die auch so denken – alte und neue Bekannte. Auch über SOS-Mitmensch-Bezirk Korneuburg.

Wie finden wir uns am Donnerstag?

leider ist es nicht ganz einfach, sich zu finden!

  • über die Facebook-Seite Do und die jeweilige Facebook-Veranstaltung sieht mensch, wer sonst noch diese Woche dabei ist…
  • wir haben eine WhatsApp-Gruppe für die „Korneuburger Berufsdemonstranten“ gegründet (wer dazukommen will: WhatsApp-Nachricht an 0664 9130615)
  • Und für social-media-„Verweigerer“ gibt’s immer noch die Möglichkeit, sich über SMS zu melden

Die jeweils aktuellen Treffpunkte und Demorouten findet mensch (auch ohne Facebook-Account) auf der Facebook-Seite Do – und wir werden’s auch (wenn möglich) hier festhalten.

Nächste Donnerstagsdemo:

8. 11. 2018, 17 Uhr – Polizeianhaltezentrum an der Rossauer Lände – Gedenken an die Novemberpogrome am 9. und 10. November 1938  – danach geht’s zum Parlamentsgebäude mit einer Abschlusskundgebung.

Anfahrt mit dem Zug: 16.13 ab Bahnhof Korneuburg (Gleis 11) – weiter mit der U4 bis Rossauer Lände

um 19 Uhr gibt’s dann auch noch einen Gedenkmarsch  Light Of Hope – 8. November 2018, mit dem der Novemberpogrome gedacht wird.  Treffpunkt ist um 19 Uhr am Heldenplatz.
Bild: SOS-Mitmensch
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2.12.2018, 16.00 Uhr: Kammermusik vom Feinsten mit dem Paracelsus-Trio!

Advent-Auftakt mit dem Paracelsus-Trio im Rathaus Korneuburg!

am 2.12. um 16.00 Uhr

Mitwirkende: Paracelsus Trio & Friends

Violine: Jasna P. Hübner;  Viola: Hartmut Pascher,  Violoncello: Wilhelm A. Hübner, Kontrabass: Anna Volderauer, Klarinette:       Josef Nejez, Horn:  Georg Zechner, Fagott: Rebecca Riedl

Gespielt wird: Ludwig van Beethoven: Septett in Es-Dur Op. 20
(zum Reinhören auf YouTube)
und Erwin Wögenstein liest wieder besinnliche Texte

Eintritt: freie Spende

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True Warriors – Film und Diskussion mit den Filmemachern am 21.11.2018

 

Der Film: TRUE WARRIORS – Action Film oder Doku? 

SOS Mitmensch Bezirk-Korneuburg veranstaltet am 21.11.2018 um 19 Uhr im Apollo Kino Stockerau eine Aufführung des Films TRUE WARRIORS mit anschließender Podiumsdiskussion mit den Filmemachern. True Warriors ist ein berührender und authentischer Dokumentarfilm über einen Selbstmordanschlag in einem Theater in Kabul, der aufzeigt, wie mit Hass und Angst umgegangen werden kann. Und Sie können auch einen Eindruck darüber gewinnen, wie sicher Afghanistan für zurückgeschobene Flüchtlinge wirklich ist.

Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie an der Podiumsdiskussion im Foyer des Kinos mit den Filmemachern und Afghanistankennern teil.
Eintritt Spende mind. 9 Euro, freie Platzwahl (Flüchtlinge mit ID-Karte gratis)
Reservierung per unterstehendem Kontaktfeld möglich
Mittwoch 21.11.2018, 19 Uhr,  Apollokino, 2000 Stockerau,  Bahnhofstraße 5

Die Geschichte

Kabul, 11. Dezember 2014. Bei der Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordanschläge sprengt sich ein 17 jähriger Mann in die Luft. Manche Zuschauer klatschen – sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist.

Der Dokumentarfilm TRUE WARRIORS erzählt die Geschichte der Schauspieler und Musiker, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen gegen den Terror setzen, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Wie damit umgehen? Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen…

Die Diskussion:

Ronja von Wurmb-Seibel  lebt als Journalistin in Hamburg und Kabul. Im Herbst 2017 erschien der Dokumentarfilm TRUE WARRIORS in den deutschen Kinos, den sie gemeinsam mit ihrem Partner Niklas Schenck produziert hat.

Niklas Schenck ist, seitdem er denKino-Dokumentarfilm TRUE WARRIORS und das Buch DIE     KREBSMAFIA verfasste, überzeugt, dass man nach einer Veröffentlichung das Gespräch mit       dem Publikum suchen muss…

Nasir Formuli  erhielt 2011 die Auszeichnung »Bester Schauspieler« des Ministeriums für Kultur und Information in Afghanistan…

Produktion und Unterstützung:

TRUE WARRIORS ist eine Koproduktion von Brot + Zwiebel und Pantaleon Films in     Zusammenarbeit mit ARTE mit Unterstützung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein   und der Filmförderungsanstalt.

Die Aufführung in Stockerau wird unterstützt von den Grünen Korneuburg

Reservierung? Bitte Kontaktfeld ausfüllen und gewünschte Platzanzahl angeben!

 

 

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18.12.2018: NPO zwischen Dienstleistung und Widerstand

Am 18. 12. 2018 – anlässlich des Jahrestages der Angeloben der türkis-blauen Bundesregierung – organisiert das BeraterInnen-Netzwerk Vielfarben eine  Tagung für Führungskräfte, MutbürgerInnen und GestalterInnen der Zivilgesellschaft – also für uns!

WUK, 1090 Wien, Währingerstr 53
18.12.2018, 9.00 – 16.30 Uhr

 

Für Personen, die als Freiwillige tätig sind, Studierende, VertreterInnen von kleinen Vereinen ist eine Teilnahme um € 50,– (incl. Getränke und Mittagsbuffet) gegen Anfrage möglich Bitte bei der Anmeldung angeben, dass Ihr Mitglied von SOS-Mitmensch-Korneuburg seid (und sicherheitshalber auch eine Info an sosmitmenschko@gmail.com schicken)

Vormittagsprogramm: Impulsreferate

Prof. Ruth Simsa (WU Wien), Robert Misik (Journalist und Autor), Anne Schlack (Amnesty International),

Nachmittagsprogramm: Workshops

Bewegte Zukunft: Umgang mit Unsicherheit in der eigenen Organisation (Thomas Schweinschwaller, Vielfarben)

Die vitale Organisation. Handlungsoptionen für robuste Organisationsgestaltung bei Gegenwind (Martin Gössler, Vielfarben)

Zivilgesellschaft organisieren jenseits des traditionellen Freiwilligenmanagements Connecting people und Kreatives Chaos (Elisabeth Kerschbaum, SOS Mitmensch Korneuburg – und Renate Rosenegger, Vielfarben)

Digitale Mobilisierung – So bringe ich mein Anliegen in die Öffentlichkeit und auf die politische Agenda (Maria Mayrhofer, #aufstehn)

Warum diese Tagung?

Im postdemokratischen Nachbarland Ungarn wird Amnesty offen von der Regierung attackiert. In Österreich drückt die Regierung engagierte NPOs an die Wand. Ungleichbehandlung in der Armutsbekämpfung wird zur gesetzlichen Norm. Gleichzeitig treten nicht wenige engagierte Menschen den Rückzug ins Private an, die Zivilgesellschaft ist stiller geworden. Was also tun?

Die neoliberale Regierungspolitik hat den strategischen Rahmen für viele Non Profit Organisationen und Akteure der Zivilgesellschaft grundsätzlich verändert. Genau ein Jahr nach dem Machtwechsel in diesem Land wollen wir gemeinsam diskutieren: Wie politisch kann, darf oder muss NPO- Management sein? Welche Handlungsoptionen bieten sich unter Spardruck und Rechtsruck? Welche Strategien lassen sich jenseits von Paralyse, Aktionitis und duldsamen Abwarten entwickeln?

Diese Frage beantwortete eine engagierte NPO-Managerin unlängst so: „Wir wissen nicht, wie sich die politischen Rahmenbedingungen langfristig entwickeln. Wir setzen aber auf Dialog und die kollektive Intelligenz in unserer Organisation und in Netzwerken. Dabei definieren wir pragmatisch und konsequent langfristige Handlungsstrategien. So leicht lassen wir uns nicht entmutigen.“

Sie sind an diesem Dialog und dem Austausch von Ideen interessiert? Dann melden Sie Ihre Teilnahme am 18. Dezember an und teilen diese Ankündigung in Ihren Netzwerken!

 

 

IOM-Projekt Migration in den Gemeinden

Korneuburg wird auch heuer wieder am Projekt „Integration in den Gemeinden“, des IOM (International Organisation for Migration) teilnehmen.

Projekt-Ziele:

  • Kapazitätsaufbau in der Integrationsarbeit
  • Kooperation zwischen den verschiedenen Ebenen
  • inter-/nationaler Austausch) dienen.

Im Rahmen dieses Projektes werden unterstützunde Workshops organisiert – Vorschläge für sinnvolle/notwendige Workshops können wir im Rahmen eines Gemeinde-Vernetzungstreffens am am 5.11.2018, 8.30 Uhr einbringen.

Wenn Sie einen Workshop-Vorschlag einbringen wollen, nutzen Sie bitte das untenstehende „Formular“ – Danke!!!

Die Ergebnisse und den Bericht aus dem ersten Projektteil

finden Sie hier

eine kurze Projektbeschreibung hier:

Projektbeschreibung_Integration in den Gemeinden_Phase II-3

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Obmannwechsel bei SOS Mitmensch Bezirk Korneuburg

Nach 18jähriger Führungstätigkeit bei SOS Mitmensch Bezirk Korneu-
burg sieht DDr. Ferdinand Sator den richtigen Zeitpunkt  für gekommen, seinen Vorsitz in andere Hände zu legen. Vor allem  deshalb, weil er sicher ist, in Wolfgang Salm den idealen Nachfolger  gefunden zu haben.
„Er hat hohes Fachwissen, viel Kompetenz im Asylwesen und begleitet
Flüchtlinge auch aktuell auf ihrem Lebensweg in Österreich“, so DDr. Sator.

In der Generalversammlung Mitte Oktober wurde Wolfgang Salm zum
neuen Obmann von SOS Mitmensch Bezirk Korneuburg gewählt.
Wolfgang Salm ist 52 Jahre alt, verheiratet, zweifacher  Vater, und arbeitet als selbständiger IT-Berater.

neuer Obmann: Wolfgang Salm

Zum engagierten Helfer im Flüchtlingsbereich wurde er anlässlich der
Ereignisse  2015. Dies und seine seitherigen Erfahrungen sind ausschlaggebend für seine Entscheidung die Obmanntätigkeit für SOS Mitmensch Bezirk Korneuburg anzunehmen.
„Zu helfen“,  so Salm,  „ist ein natürliches Verhalten, das uns allen gemeinist. Es ist Ausdruck des Willens friedvoll miteinander zu leben und solidarisch aufeinander zu achten. 2015 haben viele ÖsterreicherInnen genau das getan. Die Hilfsbereitschaft war groß und der Glaube an ein europaweites „Wir schaffen das“ war nicht nur die Einschätzung von Angela Merkel, sondern von vielen von uns.
Seitdem hat sich allerdings einiges verändert. Die türkis-blaue Regierung setzt viele negative Akzente im Bereich der Migration und des Fremdenwesens und als Helfer und Freund von Asylwerbern erlebe ich die Auswirkungen dieser härteren Gangart beinahe täglich.
Als neuer Obmann von SOS-Mitmensch Korneuburg werde ich mich
für die Aufrechterhaltung von Fairness und Rechtsstaatlichkeit in Österreich engagieren und dafür einsetzen, dass der Wunsch nach einem  solidarischen Miteinander wieder im Vordergrund steht. Es würde mich freuen, wenn viele Menschen im Bezirk Korneuburg mir dabei helfen würden.“

DDR. FERDINAND SATOR ÜBER DIE LETZTEN 18 JAHRE

„Im Jahr 2000 anlässlich der ersten schwarz–blauen Regierung gründeten wir
SOS–Mitmensch Bezirk Korneuburg. Aufgabe unseres Vereins ist es, gegen Fremdenhass und Rassismus aufzutreten.
Als einer der damaligen Initiatoren wurde ich zum Obmann gewählt.
Die Tätigkeit unseres Vereins ist parteiübergreifend. Wir veranstalten jährlich das klassische Konzert „Kammermusik vom Feinsten“ im Rathaus , im Sommer “Grenzenlos Kochen”  im Ruderverein Alemannia,  ein Sommerfest im Rathaushof und nehmen auch am Mittelalter–Advent teil. Alle diese Veranstaltungen dienen der Öffentlichkeitsarbeit und Information.
In den letzten Jahren haben wir jenen ehramtlich tätigen  Bürgerinnen und Bürgern, die Flüchtlinge betreuten, Schulungen angeboten und uns aktiv vor Ort eingebracht. Nach 18 Jahren Obmann-Tätigkeit ist es für mich  Zeit einen Wechsel zu ermöglichen. Ich wünsche Wolfgang Salm zu seiner neuen Tätigkeit alles Gute.

 

der neue Vorstand:

Obmann: Wolfgang Salm
Obmannstellvertreterin: Veronika Rampetsreiter
2. Obmannstellvertreter: Erich Wögenstein
Schriftführerin: Elisabeth Kerschbaum
Schriftführerin-Stellvertreter: Thomas Pfaffl
Kassier: Christian Eichinger
Kassier-Stellvertreterin: Christine Eichinger
Beisitzer: Michael Ronge

Rechnungsprüfer: Bernhard Metzger und Wilfried Fasching