Interkulturelle Kompetenzen mit Fokus auf Kinder- und Jugendarbeit

Im Rahmen des Projekts „Admin4All“ organisiert die Stadtgemeinde Korneuburg gemeinsam mit dem IOM einen Workshop „Interkulturelle Kompetenzen mit Fokus auf Kinder- und Jugendarbeit“

Der Workshop richtet sich vorwiegend an Pädagoginnen, aber auch an ehrenamtliche HelferInnen, die mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund arbeiten.

Themen sind: Basics der interkulturellen Pädagogik, Elternarbeit, Lernsettings, Freizeitpädagogische Gestaltung, Vermittlungsmethoden.

Wann und wo?

4. Juni, 9-17 Uhr und
5. Juni, 9-13 Uhr
im Rathaus Korneuburg (kleiner Sitzungssaal, 2. Stock)

Vortragende

Maga Zwetelina Ortega, Bildungs- und Beratungsinstitut Linguamulti

Um Anmeldung wird gebeten!

(möglichst bis 15. Mai) bei mdobner@iom.int
für Verpflegung während des Workshops ist gesorgt

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Rückkehr und Abschiebung – Info und Diskussion

Im Rahmen des Projektes Admin4All organisiert die Stadtgemeinde Korneuburg gemeinsam mit dem IOM eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Rückkehr und Abschiebung“.

Die Veranstaltung richtet sich vor Allem an PatInnn/Buddies von betroffenen AsylwerberInnen – mit dem Ziel, doch auch mögliche Handlungsspielräume zu finden um den Kontakt aufrecht zu erhalten und vielleicht auch von der Ferne noch zu helfen.

Wann und wo?

am Freitag 24. Mai, 15-19 Uhr
im Rathaus Korneuburg, großer Sitzungssaal (2. Stock)

Am Podium:

Andrea Götzelmann-Rosado (IOM)
Alfred Collmann (ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer Sierndorf)
Michael Berger (Caritas Wien)
Johannes Krams (Diakonie)
Moderation: Oanta Timofte (IOM)

Um Anmeldung wird gebeten: mdobner@iom.int
(Für kleine Snacks und Getränke ist gesorgt)

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Zur rechten Zeit – Erinnerungen an den Korneuburger Eid

Zum 89. Jahrestag des „Korneuburger Eides“ laden wir ein zur Podiumsdiskussion im Gwölb.

Wann und wo?

18. Mai, 18 Uhr
im Gwölb (Korneuburg, Hauptplatz 20)

Programm

Rund um den „Korneuburger Eid“ des Jahres 1930 werden die historischen Abläufe aufgezeigt, zeitgenössische literarische Texte dargeboten und Überlegungen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen angestellt. Es wird der Frage nachgegangen, ob man aus der Geschichte lernen kann. Am Beispiel des „Korneuburger Eides“ zeigt sich, wie Demokratie und Parlamentarismus innerhalb weniger Jahre ausgehöhlt und zerstört werden können.

Podium

Gertrude Enderle-Burcel, Historikerin
Marion Guerrero, Historikerin und Juristin, Inst. f. Zeitgeschichte
Christoph Riedl, Experte Asyl, Integration und Menschenrechte der Diakonie
Wolfgang Salm, Obmann von SOS-Mitmensch Korneuburg
Erwin Wögenstein, Biliothekar und Schauspieler

Darum geht es

(Wikipedia) Als Korneuburger Eid bzw. Korneuburger Gelöbnis wird eine durch den Heimwehr-Bundesführer Richard Steidle am 18. Mai 1930 in Korneuburg verlesene Erklärung bezeichnet, mit der Teile der österreichischen Heimwehren (Österreichischer Heimatschutz) eine Neuordnung des Staates forderten, die bereits auf den Austrofaschismus verweist.

Darin wurde (u.a.) der westliche Parlamentarismus und „Parteienstaat“ verworfen – für uns ein wichtiger Grund, am 18. Mai 2019 „zur rechten Zeit“ an den Korneuburger Eid und dessen Folgen zu erinnern!

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Migrationspakt – selber unterschreiben!

Das offizielle Österreich tritt aus dem UN-Migrationspakt aus.

Damit stellt „das offizielle Österreich“ sich auf weltpolitischer Ebene auf die Seite von Trump und Orban – und gegen eine globale Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, Menschenhandel und Sicherheit, die 190 Staaten weltweit mittragen wollen!

91.000 ÖsterreicherInnen sind schon aufgestanden!

(Stand 2.11.2018) – und haben den Migrationspakt selbst unterzeichnet – und damit ein sichtbares Zeichen gegen die Isolation Österreichs in der globalen Staatengemeinschaft gesetzt.

Selbst den Migrationspakt unterschreiben!

können Sie unter actions-aufstehen!

(Bild: actions-aufstehen)

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immer wieder Donnerstag!

Öfter mal wieder auf die Straße

Die Bundesregierung wird uns weiterhin ausreichend Anlässe geben, Donnerstags auf die Straße zu gehen :-(. Bei den Donnerstagsdemos geht’s also ums Durchhalten – und darum, zu zeigen, dass nicht ganz Österreich so denkt, wie die Regierung es momentan aller Welt vermitteln will. 

Das Schöne an den Demos: Mensch trifft Menschen, die auch so denken – alte und neue Bekannte. Auch über SOS-Mitmensch-Bezirk Korneuburg.

Wie finden wir uns am Donnerstag?

leider ist es nicht ganz einfach, sich zu finden!

  • über die Facebook-Seite Do und die jeweilige Facebook-Veranstaltung sieht mensch, wer sonst noch diese Woche dabei ist…
  • wir haben eine WhatsApp-Gruppe für die „Korneuburger Berufsdemonstranten“ gegründet (wer dazukommen will: WhatsApp-Nachricht an 0664 9130615)
  • Und für social-media-„Verweigerer“ gibt’s immer noch die Möglichkeit, sich über SMS zu melden

Die jeweils aktuellen Treffpunkte und Demorouten findet mensch (auch ohne Facebook-Account) auf der Facebook-Seite Do – und wir werden’s auch (wenn möglich) hier festhalten.

Nächste Donnerstagsdemo:

8. 11. 2018, 17 Uhr – Polizeianhaltezentrum an der Rossauer Lände – Gedenken an die Novemberpogrome am 9. und 10. November 1938  – danach geht’s zum Parlamentsgebäude mit einer Abschlusskundgebung.

Anfahrt mit dem Zug: 16.13 ab Bahnhof Korneuburg (Gleis 11) – weiter mit der U4 bis Rossauer Lände

um 19 Uhr gibt’s dann auch noch einen Gedenkmarsch  Light Of Hope – 8. November 2018, mit dem der Novemberpogrome gedacht wird.  Treffpunkt ist um 19 Uhr am Heldenplatz.
Bild: SOS-Mitmensch
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2.12.2018, 16.00 Uhr: Kammermusik vom Feinsten mit dem Paracelsus-Trio!

Advent-Auftakt mit dem Paracelsus-Trio im Rathaus Korneuburg!

am 2.12. um 16.00 Uhr

Mitwirkende: Paracelsus Trio & Friends

Violine: Jasna P. Hübner;  Viola: Hartmut Pascher,  Violoncello: Wilhelm A. Hübner, Kontrabass: Anna Volderauer, Klarinette:       Josef Nejez, Horn:  Georg Zechner, Fagott: Rebecca Riedl

Gespielt wird: Ludwig van Beethoven: Septett in Es-Dur Op. 20
(zum Reinhören auf YouTube)
und Erwin Wögenstein liest wieder besinnliche Texte

Eintritt: freie Spende

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